Montag, 31. Oktober 2011

Her mit euren Buchempfehlungen!

Ich möchte heute die wenigen Leser meines Blogs um Buchempfehlungen bitten.

Vielleicht habt ihr ja schon gemerkt, dass ich eine Liste habe, auf denen meine Wünsche stehen. Dort gibt's auch eine Sektion über Bücher, die ich gerne kaufen möchte. Ich habe meine Liste gerade mal aktuell gemacht und da wollt ich die Chance nutzen und euch nach euren aktuellen Empfehlungen fragen.

Würde mich sehr über ein paar Kommentare freuen!

Achso: ich lese so gut wie alle Genres ;)

Sonntag, 30. Oktober 2011

{Rezension} Alex Flinn - "Beastly"

Seiten: 336 Seiten

Form: gebundene Ausgabe

Verlag: Bastei Lübbe (Baumhaus)

ISBN-10: 3833938447

ISBN-13: 978-3833938443

Preis: 12,99€

Link zu Amazon

Von mir gelesen als Kindle-eBook




Worum geht's?
Kurzbeschreibung von Amazon: "Kyle Kingsbury ist eine Bestie, die nachts durch New York streift - ein hässliches Monstrum. Doch Kyle war nicht immer so. Er war mein ein Junge, mit dem jeder andere gerne getauscht hätte, ein gutaussehender, reicher und bei vielen Mädchen beliebter Kerl. Doch er war auch arrogant, eingebildet und überheblich. Zur Strafe wurde er dazu verflucht, dieses grässliche Biest zu sein - jetzt kann nur noch die Liebe diesen Fluch brechen."

Das sage ich:


Cover/Gestaltung
Ich kann mich jetzt nur auf das Buchcover berufen. Also ich finde das Cover irgendwie ansprechend. Der schwarze, düstere Hintergrund und die weiße Rose, die Reinheit symbolisiert. Das passt echt gut zur Geschichte des Buches.

Zum Inhalt:
Der junge Kyle hat alles, was man sich eigentlich wünscht: ein umwerfendes Aussehen, Geld in Hülle und Fülle und bei allen Klassenkameraden beliebt zu sein.
Er ist gegenüber Personen, die nicht so wunderschön sind, abgeneigt. Er ist zu diesen Menschen fies und stellt sie gern bloß. So wie er es auch wieder eines Tages in der Schule tut. Er stellt eine Mitschülerin bloß, die ihm hässlich erscheint. Alle lachen über sie. Doch dieses Mädchen ist eine Hexe und belegt ihn mit einem Fluch. Er wird von nun an so hässlich von außen zu sehen sein, wie er auch von innen ist. Er wird zu einer Bestie. Ihm wachsen aus jeder Pore Haare, er bekommt ein Fell, seine Finger verwandeln sich in Krallen und er bekommt Raubtierzähne. Er wird zu einem Monster. Die Hexe gewährt ihm jedoch eine Chance, den Fluch zu brechen: Er muss innerhalb von 2 Jahren ein Mädchen finden, das ihn trotz seines hässlichen Äußeren liebt, ihn küsst und das er auch liebt. Doch für Kyle ist klar: Hässliche Menschen liebt man nicht, schon gar nicht solch ein Monster wie er ist. Die Chance scheint für ihn nicht nutzbar...

Schreibstil:
Das Buch wird als Jugendbuch angegeben und wie es zu erwarten war ist es sehr einfach und leicht geschrieben. Es liest sich sehr flüssig, ohne dass man irgendwo stockt.
Aufgeteilt ist das Buch in 5 Teile. Jeder Teil beginnt mit einem Chatgespräch zwischen Menschen, die ebenso wie Kyle durch einen Fluch verwandelt wurden. Das kommt sehr witzig rüber, finde ich.
Man erlebt die Geschichte aus Kyles Sicht (später aus Adrians Sicht). Anfangs erscheint einem Kyle noch total unsympathisch, aber der Charakter entwickelt sich gut und nachvollziehbar. Man lernt ihn besser kennen und mit seiner Veränderung lernt man ihn auch "lieben".

Kritik:
Insgesamt handelt es sich um ein gelungenes Jugendbuch, das sich einfach und flüssig liest. Es ist dabei keinesfalls nur was für "Jugendliche". Wer "Die Schöne und das Biest" und ähnliche "Geschichten" mag, der wird auch bei Beastly auf seine Kosten kommen.

Fazit:
Mir hat das Buch echt gut gefallen!

Sonnen:



Samstag, 29. Oktober 2011

Juhu! Mein Kindle ist da!


Wie vielleicht einige von euch mitbekommen haben, ist mein Kindle schon eingetroffen.
Ich hatte ihn am Mittwochabend bestellt.
Doch zuvor stand ich vor der Frage: welcher Kindle ist der richtige für mich?
Ich hab zwischen dem neuen Kindle für 99€ und dem Kindle Keyboard 3G und WiFi geschwankt.

Vorteile des neuen Kindle 4 (No Touch) waren:
  • die Größe : er ist kleiner als der Kindle Keyboard
  • der Preis
  • die "Neuheit"
Vorteile des Kindle Keyboard mit 3G:

  • doppelt so starker Akku
  • 3G : immer und überall Bücher kaufen - da ich nur 2/3 Tage pro Woche WLAN habe, ein wichtiger Aspekt
  • besser Notizen zu erstellen/im Shop zu suchen usw.
Ich habe wirklich lange geschwankt und habe mich für den Kindle 3G entschieden. Gestern kam er nun.
Der erste Eindruck ist gut. Ich habe mir ja gleich die Hülle von Amazon mit Beleuchtung bestellt (die ich echt ziemlich teuer finde).
Sorry, dass die Fotos alle so falsch gedreht sind, aber auf meinem PC sind sie richtig. Irgendwie dreht Blogger die ganzen Fotos :(



Ich habe mich für die orange-farbende Hülle entschieden. (Zur Zeit liebe ich orange.) Sie ist aus echtem Leder. Ich find sie echt hübsch.

Der Kindle ist darin gut gebettet. In der Mitte befinden sich 2 Haken, die den Kindle halten. Da ich jedoch gehört habe, dass es bei viel Bewegung (einhändiges Lesen und nicht richtig festhalten des Kindles) zu Störungen kommen kann, da die Kontakte an einander reiben, habe ich noch den Clip bestellt, den ihr rechts knapp unterhalb des Bildschirms seht, bestellt. Dieser ist dafür da, dass der Kindle richtig fest gehalten wird.



Und hier seht ihr mal die Leselampe. Die ist in der Hülle mit eingebaut und lässt sich oben in der Ecke rausziehen. Wenn sie voll rausgezogen ist, dann geht das Licht an. Die Lampe hat keine extra Batterie, sondern bezieht ihren Strom vom Kindle.
Gestern habe ich den Kindle dann gleich geladen und ein paar kostenlose Bücher drauf gepackt, die ich mir mal zusammen gesucht hatte (über Calibre). Die Bücher waren eigentlich in einem anderen Format, aber mit Calibre geht das Umwandeln echt einfach.

In das Programm Calibre hab ich mich noch nicht richtig "eingefuchst", aber das kommt noch.
Der Kindle war auch schon "auf mich eingestellt". Direkt bei Amazon wurden da meine Daten eingespielt, sodass ich mich noch nicht mal mit meinen Kontodaten von Amazon anmelden musste. Ich hatte ja testweise schon mal ein paar kostenlose "Klassiker" bei Amazon "gekauft", die sofort nach dem Anschalten des Kindles drauf kamen.

Gekauft habe ich mir zum Test das Buch "Beastly" von Alex Flinn. Ich habe viel gutes über das Buch gelesen und es steht schon ewig auf meiner "muss ich noch kaufen und lesen"-Liste.
Am Abend habe ich dann im Bett gleich noch die Lampe ausprobiert, weil ich unbedingt noch lesen wollte. Sie leuchtet ganz gut aus, finde ich und reicht zum Lesen auch als Lichtquelle.
Allgemein zum Kindle kann ich sagen, dass er schneller ist, als es mein Sony-Reader war, dass er sich gut bedienen lässt und ein echt gutes Display bietet. Das Umblättern über die seitlichen Tasten finde ich besser, als die Lösung beim Sony über Touch.

Ich grübel noch, ob die Lösung mit Keyboard meine ist, aber ja, ich glaube schon. Ich musste mein WLAN-Passwort eingeben und da sind einige Zahlen dabei, sodass ich die Möglichkeit hatte, mal das Steuerkreuz zu probieren, was einem beim Kindle 4 nur zur Verfügung steht. Es war echt nicht spaßig, ich fand es richtig umständlich. Ich hab auch mal ein paar Notizen probiert und muss sagen, dass sich das mit dem Keyboard echt gut macht. Auch das Suchen im Shop fand ich einfach. Klar, die Tastatur nimmt viel Platz ein - was auch mein Überlegungspunkt ist. Aber ich kann mir einfach nicht vorstellen, über das Steuerkreuz mehr als ein paar Zahlen beim WLAN-Passwort einzugeben (es gibt dafür auch Shortcuts, aber ich wollte es mal probieren). Und selbst wenn mich der Aspekt noch nicht überzeugt, dann ist es der Gedanke daran, an den 2-3 Tagen/Woche, an denen ich WLAN habe, immer alles kaufen zu müssen. Man kann zwar auch über Amazon online am PC kaufen, aber dann muss man den Kindle an den PC hängen. Auch kein Problem. Aber mein PC steht Zuhause und sonst hab ich nur eine Laptop-Krücke. Es sollte schon alles schön bei einander auf dem PC sein.

Ein weiterer großartiger Vorteil des Kindle:
Es gibt Kindle-Apps für's iPhone/iPod, iPad, Android usw. Dort erhält man dann automatisch auch alle Bücher, die man bei Amazon gekauft hat. Und als wenn das nicht genug ist: Es werden auch die Lesezeichen synchronisiert. Ein Bsp: Ich lese gerade ein Buch, bin mit dem Kindle auf S. 38 und fahre am nächsten Tag Bahn und hab den Kindle vergessen. Was nun? Wo war ich nochmal? Nein, durch die App bin ich automatisch auf der Seite, die ich zuletzt gelesen habe. Also ich finde das richtig klasse!

Ich denke, der Kindle Keyboard wird bleiben :)

Habt ihr Fragen zum Kindle, weil ich vielleicht mit dem Gedanken spielt, euch einen zu kaufen? Her damit!

Ich hab mich zwar noch nicht mit allem vertraut gemacht, aber das geht ganz fix bei der Benutzung, denke ich.

Mittwoch, 12. Oktober 2011

{Rezension} Ildikó von Kürty - "Freizeichen"

Seiten: 240

Form: Taschenbuch

Verlag: rororo

ISBN-10: 3499236141


ISBN-13: 978-3-499-23614-3


Preis: 8,95€


Link zu Amazon

Erste Sätze: "Endlich habe ich genau das Problem, das ich immer haben wollte. Ich hatte wirklich nicht mehr damit gerechnet. Wahrscheinlich ist es mit attraktiven Problemen wie mit attraktiven Männern: Man begegnet ihnen durch Zufall und immer erst dann, wenn man die Hoffnung schon aufgegeben hat."

Worum geht's?
Klappentext: "Eine Frau, die sich langweilt, ist zu allem fähig: Annabel hat seit Jahren denselben Mann und dieselbe Frisur. Sie ist einunddreißig und will endlich was erleben. An einem Sonntagmorgen reist sie nach Mallorca. Am Sonntagabend ist sie verliebt. Glaubt sie. Bis am Dienstag eine Konkurrentin auftaucht. Die ist dünn und liebt den Mann, den Annabel gerade verlassen will. Und das ändert natürlich alles!"

Das sage ich:


Cover/Gestaltung:
Es ist halt ein typisches "Frauen-Buch" und wie sieht ein solches aus? Richtig, rosa! Drin gibt es immer mal wieder nette Fotos anzuschauen - auch in rosa gehalten. Die Seitenzahlen sind pink, ebenso wie die Anfangsbuchstaben der Kapitel. Das finde ich persönlich ganz nett.

Zum Inhalt:
Annabel reist nach Mallorca - aus Langeweile und aus Abenteuerlust. Sie will der Eintönigkeit in ihrem Leben entfliehen. Ihre Unzufriedenheit treibt sie an. Sie ist mit ihrem Freund Ben schon lange zusammen und es hat sich halt der "Alltag" eingeschlichen. Nun will sie auf Mallorca bei ihrer reichen Tante Gesa über ihre Beziehung und ihr Leben nachdenken. Doch wie der Zufall will, ist ihr Koffer in Phuket gelandet und sie steht ohne Klamotten da.
Ihre schwache Blase soll ihr Leben ändern. Sie spricht einen Traum von Mann an, um mal seine Toilette auf seiner super tollen Yacht benutzen zu können. Sowas hätte sie sich sonst niemals zugetraut. Und prompt ist sie verliebt, in den jungen Robin, den reichen, gut aussehenden Yachtbesitzer.
Die Zeit auf Mallorca ist für Annabel sehr spannend und aufregend. Sie verbringt eine Nacht im Nobelhotel "Mardavall", die sie gewonnen hat. Dort trifft sie auf Cora mit der sie sich auf Anhieb gut versteht. Doch Coras Freundin Sonja ist unsterblich in Ben verliebt. In IHREN Ben.
Cora hat die typischen "Frauen-Probleme" und als sie sich dann zwischen 2 Männern entscheiden muss, gerät ihr einstiger Vorsatz zur Lebensänderung ins Wanken.

Schreibstil:

Es ist ein locker leichter Frauenroman. Es ist mit viel Humor geschrieben, man kann öfters Lachen. Typische "Frauenklischees", in denen man sich selbst zum Teil auch mal entdeckt, werden witzig aufgearbeitet.
Es liest sich sehr schnell und einfach.


Kritik:
Es ist wirklich ein netter Frauenroman, der sich gerade auch für den Lesegenuss zwischendurch eignet. Doch für mich wurde es mit "Frauenromanen" zur Zeit irgendwie zu viel. 
Wer etwas einfaches für Zwischendurch sucht, ist bei diesem Buch gut bedient.


Fazit:
Ein netter Frauenroman!


Sonnen:



Montag, 12. September 2011

{Rezension] Lucinda Riley - Das Orchideenhaus

Seiten: 544


Form: Taschenbuch


Verlag: Goldmann (Mai 2011)


ISBN-10: 3442475546


ISBN-13: 978-3442475544


Preis: 9,99€

Link zu Amazon  


Letzter Satz: "Mehr als den Augenblick haben wir nicht."




Worums gehts?


Klappentext: "Als junges Mädchen verbrachte Julia Forrester jede freie Minute bei ihrem Großvater, einem bekannten Orchideenzüchter, im Gewächshaus von Wharton Park. Nach einem schweren Schicksalsschlag führt der Zufall Julia Jahre später noch einmal zu dem Anwesen zurück. Der jetzige Besitzer Kit Crawford überreicht Julia ein altes Tagebuch, das bei den Renovierungsarbeiten gefunden wurde und womöglich Julias Großvater gehörte. Als Julia ihre Großmutter Elsie mit dem Tagebuch konfrontiert, drängt ein jahrelang gehütetes Familiengeheimnis ans Licht - ein Geheimnis, das nun auch Julias Leben komplett verändern wird..."


Das sage ich:


Cover/Gestaltung:
Mir gefällt das Cover richtig gut. Es hat irgendwie was. Ich finde, es deutet schon was geheimnisvolles an, durch diese alte Treppe. Ich mags!

Zum Inhalt:
Es ist wirklich wahnsinnig schwer, dieses Buch zu rezensieren. Ich denke, ich kommt mit meiner sonstigen Aufteilung nach Charakteren nicht gut hin, deshalb dieses Mal anders.

Die junge, begabte Pianistin Julia Forrester, kehrt nach einem schweren Schicksalsschlag zurück aus Frankreich nach Norfolk, in ihre Heimat. In dem Anwesen, wo sie ihre Kindheit bei ihrem Großvater Bill und ihrer Großmutter Elsie verbrachte, steht eine Auktion an, bei der sie Kit Crawford, den aktuellen "Lord" von Wharton Park trifft. Dieser überreicht ihr ein Tagebuch aus Kriegszeiten. Vermutlich hat dieses Julias Großvater gehört, der jahrelang auf dem Anwesen als Gärtner und Orchideenzüchter beschäftigt war.
Es gibt in dem Buch 2 Zeitebenen. Eine spielt im "Jetzt", wo die junge Julia zurückgezogen in einem einsamen Cottage in Norfolk lebt, in das sie nach einem schweren Schicksalsschlag zieht. Die zweite Ebene beginnt, als Julia ihrer Großmutter Elsie das Tagebuch bringt. Elsie war Hausangestellte in Wharton Park, arbeitete dort als Zofe. Elsie beginnt dann - nach dem ersten Schock - die Geschichte von Wharton Park zu erzählen. Ein Geheimnis zu lüften, das nicht nur das Leben von Julia, sondern das vieler Menschen verändert. Dafür springt sie mit ihrer Erzählung zurück in die Jahre des 2. Weltkriegs.

Schreibstil:
Das Buch ist einfach und flüssig geschrieben. Die Charaktere werden zum Teil nicht richtig herausgearbeitet, man kann nicht viel empfinden, zum Teil nicht richtig mitfühlen. Der Charakter der Olivia in den 1940er ist ziemlich gut herausgearbeitet, hier kann man an einigen Stellen mitfühlen. Diese Geschichte erscheint glaubwürdig, die Gefühle erscheinen real. Leider ist dies bei dem Gegenwartsteil nicht so. Dieser wirkt einfach nicht überzeugend. Einige Sätze sind anscheinend eher schlecht übersetzt, da sie sich einfach "nicht gut deutsch" lesen.

Kritik:
Das Buch machte auf den ersten Seiten einen sehr vielversprechenden Eindruck. Auch der Vergangenheitsteil hat mir ziemlich gut gefallen. Doch die Geschichte um Julia und Kit konnte einfach nicht überzeugen. Es war teilweise einfach absurd.

Fazit:
Gute Idee, auch gute Ansatzpunkte - aber überzeugend ist anders.
Aufgrund des guten Vergangenheitsteils gibt's von mir aber noch:

Sonnen: