Seiten: 605 Seiten
Form: Taschenbuch
Verlag: Blanvalet (Juli 2006)
ISBN-10: 3442243955
ISBN-13: 978-3442243952
Preis: 9,95€
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Serie: "Die Gilde der Schwarzen Magier" Teil 2
Worum geht's?
Klappentext: "Soneas Ausbildung an der Universität der Magier beginnt. Während die anderen Zauberschüler aus vornehmen Familien stammen, kommt sie aus den Elendsvierteln von Imardin. So leidet Sonea unter ihren Mitschülern, die auf ihre magischen Talente neidisch sind. Doch als der Hohe Lord Akkarin sie unter seine Obhut nimmt, gerät sie in noch viel größere Probleme, denn er verbirgt ein düsteres Geheimnis..."
Das sage ich: (Achtung: Es können Spoiler zum ersten Teil vorhanden sein)
Cover/Gestaltung:
Das Cover ist sehr schlicht. Weißer Untergrund auf dem eine Person mit grüner Robe zu sehen ist. Für die Trilogie sind die Cover alle in der Gestaltung. Mir gefällt das, es hat irgendwas. Jedoch habe ich mich schon gewundert, warum das Cover eine Person mit grüner Robe zeigt. Die grünen Roben sind eigentlich den Heiler vorenthalten, wobei Sonea "erst" Novizin ist und eine braune Robe tragen müsste.
Charaktere:
Sonea ist der Hauptcharakter des Buches. Die Geschichte des Hüttenmädchens findet hier ihre Fortsetzung. Sie wird Novizin bei der Gilde/an der Universität. Dass Probleme auf sie zukommen würden, das war ihr von Anfang an klar und auch mit der Ignoranz der anderen Novizen hat sie gerechnet. Doch ihr Klassenkamerad Regin macht ihr das Leben zur Hölle. Er zieht die anderen Klassenkameraden zu sich und schikaniert Sonea, wo es nur geht. Die Attacken werden immer härter, doch auch Sonea lernt dazu. Durch ihre Cleverness kann sie ihm oft entkommen. Doch Sonea hat einen enormen Willen sich nicht unterkriegen zu lassen. Man leidet bei jeder Attacke mit und denkt "Komm, Mädchen, das schafftst du!" Sie hofft, dem zu entkommen, indem sie mit großem Fleiß eine Klasse überspringt, doch leider folgt er ihr.
Doch dies ist nicht ihr einziges Problem. Das große Geheimnis des Hohen Lords muss unentdeckt bleiben. Ein falscher Gedanke zur falschen Zeit und nicht nur die Gilde könnte Schaden nehmen, sondern auch alles, was Sonea lieb und teuer ist.
Rothen wird zu Soneas Mentor ernannt. Für ihn ist sie wie eine Tochter. Die Beiden verbindet eine richtige Freundschaft. Er gibt Sonea Kraft, steht ihr bei. Doch er verliert Sonea als Freundin und als Novizin.
Dannyl ist Rothens ehemaliger "Lehrling". Er begibt sich auf die Reise durch befreundete Länder. Er wird zum zweiten Botschafter der Gilde ernannt. Durch seine Reisen erfährt man so einiges über die anderen Völker. Seine Reisen zusammen mit dem Gelehrten Tayend frischen das Buch etwas auf.
Lord Akkarin ist der Hohe Lord der Gilde. Er birgt ein großes, dunkles Geheimnis. Er erscheint dunkle, mystisch und einfach Gänsehaut einflößend. Und er tut alles, um sein Geheimnis verborgen zu halten.
Regin ist Soneas Klassenkamerade und ihr Feind. Er sieht es als große Schmach an, dass sie, als ein Mädchen aus dem Hüttenviertel, in den Kreis der Gilde aufgenommen wird. Er ist arrogant und von einem durch und durch schlechtem Charakter. Anfangs schikaniert er sie noch durch Kleinigkeiten, doch der Terror wird stets schlimmer. Man leidet mit Sonea und baut einen richtigen Hass gegen Regin auf.
Schreibstil:
Man erlebt Soneas Geschichte, die immer mal wieder durch die Geschehnisse auf Dannyls Reise unterbrochen wird. Das lockert auf. Doch trotzdem ist man schon gespannt darauf, wie es nun weitergehen mag in der Geschichte um Sonea.
Man erlebt verschiedene Teile der Geschichte aus unterschiedlichen Perspektiven, was ich auch sehr gut finde. Im Vordergrund steht schon Sonea mit ihren Problemen, Sorgen, Ängsten, Gefühlen. Doch auch Rothens, Lorlens, Akkarins, Dannyls Gefühle, Gedanken, Erlebnisse werden gut dargestellt. Das gibt der ganzen Geschichte einen schönes "Drumherum".
Trudi Canavan schreibt einfach toll! Ich mag ihren Schreibstil einfach!
Kritik:
Ich denke, dass die Reihe "Die Gilde der Schwarzen Magier" für alle Altersklassen geeignet ist. Jugendliche können daran Gefallen finden, ebenso wie Erwachsene.
Ich habe hier nichts zu bemängeln, das Lesen hat mir sehr viel Spaß gebracht. Ich war nie genervt, mich hat nichts gestört. Toll!
Ich finde den zweiten Teil sogar noch einen Tick besser, als den ersten. Irgendwie entsteht durch diese parallele Erzählung um Sonea und Dannyl etwas mehr Spannung.
Fazit:
Ein großartiges Buch! Ich finde es auf jeden Fall lesenswert für diejenigen, die gern Fantasy lesen. Ich bin eigentlich nicht der Typ für Drachen und sowas, doch solche Fantasy-Bücher sind echt toll.
Trudi Canavan entwickelt sich echt zu einer meiner Lieblingsautoren.
Dafür gibts von mir klare:
Sonnen:
Freitag, 5. August 2011
Montag, 1. August 2011
{Statistik} Lesestatistik Juli
Gelesene Bücher:
- "Rubinrot" von Kerstin Gier
- "Der Liebespakt" von Susanne Leinemann
- "Der Purpurhimmel" von Laila El Omari
Begonnene Bücher:
- "Die Novizin" von Trudi Canavan
- "Gruppen-Ex" von Steffi von Wolff
Gelesene Bücher: 3
Gelesene Seiten: 1.449
Gelesene Seiten: 1.449
dies entspricht:
gelesene Seiten/Tag: ca. 47
Tage/Buch: ca. 10
Ich habe die angefangenen Bücher nicht dazu gerechnet, wobei ich bei "Die Novizin" auch schon 400 Seiten weg habe.
Samstag, 30. Juli 2011
{Rezension} Laila El Omari - "Der Purpurhimmel"
Seiten: 720 Seiten
Form: Taschenbuch
Verlag: Knaur TB
ISBN-10: 3426506742
ISBN-13: 978-3426506745
Preis: 9,99€
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Serie: keine
Worum geht's?
Klappentext: "1778: Das Leben der Offizierstochter Olivia Kilbourne ändert sich schlagartig, als ihr Vater nach Gibraltar versetzt wird: Ihre Eltern entzweien sich, ihre Geschwister scheinen etwas vor ihr zu verbergen, und der Offizier Sir John Retallick drängt sie in eine Ehe. Trotz der Unnahbarkeit, die ihn umgibt, verliebt sich Olivia in ihn. Als es zur Belagerung von Gibraltar kommt, spitzt sich ihr Schicksal jedoch dramatisch zu. Ein düsteres Geheimnis verbindet John und ihre Familie, und Olivia wird hineingezogen in ein Spiel um Vergeltung, Intrigen und Verrat..."
Das sage ich:
Cover/Gestaltung:
Ich finde das Cover sehr ansprechend. Es zeigt die Ferne, die Sehnsucht nach Ferne und ist in orange/violetten Tönen gehalten - typisch für exotische, historische Romane. Toll!
Charaktere:
Olivia ist die Hauptperson in dem Buch. Sie ist ein junges Mädchen, das ihre Heimat England eigentlich nicht in das entlegene Gibraltar verlassen möchte. Sie will Zuhause bleiben, bei ihren Freunden, in ihrer gewohnten Umgebung. Olivia ist ein eher fügsames, naives Mädchen, auf das ihre Eltern Augusta und Frank kein großes Augenmerk legen müssen, was das Anstellen von Dummheiten angeht. Doch sie fühlt sich auch ein bisschen allein in ihrer Familie, ihr Zwillingsbruder Stanley hat eine viel engere Bindung zur Schwester Ruby. Auf der Überfahrt nach Gibraltar lernt Olivia Sir John Retallick kennen, den ihre Geschwister bereits zu kennen scheinen. Doch von allen Seiten wird sie vor ihm gewarnt. Fügsam wie Olivia ist, möchte sie sich an diese Warnung halten. Dies stellt sich jedoch nicht so leicht dar, da Sir John sehr pikante Situationen zu arrangieren weiß. Trotz diesem nicht sehr charmanten Verhaltens lässt er sie nicht kalt. Sie stimmt einer Hochzeit mit ihm zu. Aus einem eher naiven, unbeholfenen Mädchen wird eine schlagfertige junge Frau, die genau weiß, was sie will. Ihre Familie und John hüten jedoch ein Geheimnis und lassen Olivia voll und ganz im Dunklen tappen, sie versucht die Fäden des Geheimnisses zu entwirren.
Ruby ist Olivias Schwester und auch ihr ganzen Gegenteil. Sie ist eine Rebellin und tut dies ganz offen. Doch Ruby erkrankt an der Schwindsucht - eine unheilbare Krankheit. Schon ihr ganzes Leben lang, war sie eher Stanley zugewandt, als ihrer Schwester Olivia. Doch sie kann Stanley nicht verzeihen, nicht, nachdem, was er ihr angetan hat.
Stanley ist Olivias Zwillingsbruder, doch er ist eher Ruby verbunden. Doch seit einiger Zeit versucht er vergeblich, Ruby nahe zu sein.
Sir John ist durchaus höflich und beweist gutes Benehmen. Doch er führt nur eines im Schilde und das ist Rache. Sein ganzes Benehmen und Handeln wird durch diese Rachsucht geleitet.
Schreibstil:
Ich habe schon mehrere Romane der Autorin gelesen und wieder gefällt mir ihr Schreibstil.
Man merkt ziemlich früh, dass Sir John, Stanley und Ruby etwas verbinden. Anfangs weiß man jedoch nicht was. Das große Geheimnis wird nach und nach in dem Buch gelüftet. Ein Kapitel schreibt über das Geschehen in Gibraltar, das nächste ist dann ein Sprung zurück in die Londoner Zeit. So springt es immer wieder hin und her. Es erhält dadurch einen guten Spannungspunkt - es wird immer gerade so viel verraten, wie im Moment nötig ist.
Kritik:
Ein richtiger toller Roman, wie auch die anderen von Laila El Omari. Doch bei diesem waren mir die militärischen Beschreibungen an einigen Stellen zu viel. Klar, es hat eine unmittelbare Verbindung zum Roman, zur Handlung, doch es erschien mir einfach zu viel.
Fazit:
Ein toller historischer Roman mit starken Gefühlen - Liebe, Hass, Intrigen... Auf jeden Fall empfehlenswert!
Sonnen:
Form: Taschenbuch
Verlag: Knaur TB
ISBN-10: 3426506742
ISBN-13: 978-3426506745
Preis: 9,99€
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Serie: keine
Erster Satz: "Wenn Olivia Gefühle als Farben hätte beschreiben können, so wären die ihren grau mit silbrig-blauen Schlieren gewesen, wie der regenschwere Himmel, den das von sanften Wellen gekräuselte Wasser spiegelte - ein Spiegelbild ihrer selbst, das um das Schiff herum zerfloss bis an den Horizont."
Worum geht's?
Klappentext: "1778: Das Leben der Offizierstochter Olivia Kilbourne ändert sich schlagartig, als ihr Vater nach Gibraltar versetzt wird: Ihre Eltern entzweien sich, ihre Geschwister scheinen etwas vor ihr zu verbergen, und der Offizier Sir John Retallick drängt sie in eine Ehe. Trotz der Unnahbarkeit, die ihn umgibt, verliebt sich Olivia in ihn. Als es zur Belagerung von Gibraltar kommt, spitzt sich ihr Schicksal jedoch dramatisch zu. Ein düsteres Geheimnis verbindet John und ihre Familie, und Olivia wird hineingezogen in ein Spiel um Vergeltung, Intrigen und Verrat..."
Das sage ich:
Cover/Gestaltung:
Ich finde das Cover sehr ansprechend. Es zeigt die Ferne, die Sehnsucht nach Ferne und ist in orange/violetten Tönen gehalten - typisch für exotische, historische Romane. Toll!
Charaktere:
Olivia ist die Hauptperson in dem Buch. Sie ist ein junges Mädchen, das ihre Heimat England eigentlich nicht in das entlegene Gibraltar verlassen möchte. Sie will Zuhause bleiben, bei ihren Freunden, in ihrer gewohnten Umgebung. Olivia ist ein eher fügsames, naives Mädchen, auf das ihre Eltern Augusta und Frank kein großes Augenmerk legen müssen, was das Anstellen von Dummheiten angeht. Doch sie fühlt sich auch ein bisschen allein in ihrer Familie, ihr Zwillingsbruder Stanley hat eine viel engere Bindung zur Schwester Ruby. Auf der Überfahrt nach Gibraltar lernt Olivia Sir John Retallick kennen, den ihre Geschwister bereits zu kennen scheinen. Doch von allen Seiten wird sie vor ihm gewarnt. Fügsam wie Olivia ist, möchte sie sich an diese Warnung halten. Dies stellt sich jedoch nicht so leicht dar, da Sir John sehr pikante Situationen zu arrangieren weiß. Trotz diesem nicht sehr charmanten Verhaltens lässt er sie nicht kalt. Sie stimmt einer Hochzeit mit ihm zu. Aus einem eher naiven, unbeholfenen Mädchen wird eine schlagfertige junge Frau, die genau weiß, was sie will. Ihre Familie und John hüten jedoch ein Geheimnis und lassen Olivia voll und ganz im Dunklen tappen, sie versucht die Fäden des Geheimnisses zu entwirren.
Ruby ist Olivias Schwester und auch ihr ganzen Gegenteil. Sie ist eine Rebellin und tut dies ganz offen. Doch Ruby erkrankt an der Schwindsucht - eine unheilbare Krankheit. Schon ihr ganzes Leben lang, war sie eher Stanley zugewandt, als ihrer Schwester Olivia. Doch sie kann Stanley nicht verzeihen, nicht, nachdem, was er ihr angetan hat.
Stanley ist Olivias Zwillingsbruder, doch er ist eher Ruby verbunden. Doch seit einiger Zeit versucht er vergeblich, Ruby nahe zu sein.
Sir John ist durchaus höflich und beweist gutes Benehmen. Doch er führt nur eines im Schilde und das ist Rache. Sein ganzes Benehmen und Handeln wird durch diese Rachsucht geleitet.
Schreibstil:
Ich habe schon mehrere Romane der Autorin gelesen und wieder gefällt mir ihr Schreibstil.
Man merkt ziemlich früh, dass Sir John, Stanley und Ruby etwas verbinden. Anfangs weiß man jedoch nicht was. Das große Geheimnis wird nach und nach in dem Buch gelüftet. Ein Kapitel schreibt über das Geschehen in Gibraltar, das nächste ist dann ein Sprung zurück in die Londoner Zeit. So springt es immer wieder hin und her. Es erhält dadurch einen guten Spannungspunkt - es wird immer gerade so viel verraten, wie im Moment nötig ist.
Kritik:
Ein richtiger toller Roman, wie auch die anderen von Laila El Omari. Doch bei diesem waren mir die militärischen Beschreibungen an einigen Stellen zu viel. Klar, es hat eine unmittelbare Verbindung zum Roman, zur Handlung, doch es erschien mir einfach zu viel.
Fazit:
Ein toller historischer Roman mit starken Gefühlen - Liebe, Hass, Intrigen... Auf jeden Fall empfehlenswert!
Sonnen:
Montag, 25. Juli 2011
{Rezension} Susanne Leinemann - "Der Liebespakt"
Seiten: 384 Seiten
Form: Gebundene Ausgabe
Verlag: Diana Verlag
ISBN-10: 9783453290907
ISBN-13: 978-3453290907
Preis: 14,95€
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Serie: keine
Erste Sätze: "Heute war es also so weit. Hier, am Rande des Poloturniers: das erste Zusammentreffen, seit sie von der Affäre wusste. Vor 48 Stunden hatte Antonia, die von allen nur Toni genannt wurde, ihren Mann mit der Handyrechnung konfrontiert. Ausgerechnet eine Handyrechnung. Wie billig, wie abgeschmackt, wie dumm von ihm."
Worum geht's?
Toni und Georg - ein Ehepaar. Karoline - die Geliebte. Und eine Abmachung zwischen dem Ehepaar.
Georg liebt Karoline, die andere. Toni erhält Schweigegeld dafür, dass sie 4 Monate lang die ergebene Ehefrau spielt. Doch Toni will nicht glauben, dass die 4 Jahre Ehe mit Georg alles gewesen sein soll. Für 25.000€ soll Toni die glückliche Ehefrau spielen und stillschweigend akzeptieren, dass ihr Mann eine Geliebte hat - für 4 Monate, bis Georg zum Vorstandsvorsitzenden gewählt wird. Auch wenn Toni eine Frau ist, die ihren Job als Innenarchitektin und die Unabhängigkeit liebt, ist sie tief erschüttert, als sie dieses kaltherzige Angebot von Georg erhält. Doch sie willig vorerst ein. Als sie dann merkt, dass Geld allein nicht glücklich macht, will sie um Georg kämpfen. Sie liebt ihn - trotz Affäre und dem unmoralischen Angebot. So versucht sie alles, um ihn daran zu erinnern und kämpft auf sehr ungewöhnliche, aber witzige Weise um ihre Ehe...
Das sage ich:
Cover/Gestaltung:
Das angepinnte, zerknitterte Papier-Herz ist sehr passend. Alles in allem: Ein schönes Cover, das auf mich ansprechend wirkt.
Charaktere:
Antonia, von allen eigentlich nur Toni genannt, spielt die Hauptrolle in dem Buch. Sie ist eine erfolgreiche Innenarchitektin, sie liebt ihren Job und ihre Unabhängigkeit. Sie glaubt an die glückliche Ehe, eine Familiengründung. Als sie dann von der Affäre ihres Mannes erfährt, gerät ihr Leben außer Kontrolle. Toni will ihren Mann zurück, sie liebt ihn noch. Ihr ganzes Leben steht Kopf. Sie schlägt das Angebot zur Partnerschaft in dem Architekturbüro aus und landet auf der Straße - mit dem Ziel sich voll und ganz um die Rückeroberung Georgs zu kümmern. Sie ändert ihren Stil und verändert sich. Sie wird zum Racheengel. Eigentlich sollte diese Figur wohl der Sympathiepunkt in dem Buch sein, was bei mir jedoch nicht der Fall war.
Georg ist Tonis Ehemann - seit 4 Jahren. Er stammt aus einer armen Familie. Mit Toni zusammen stieg er im Wirtschaftskonzern auf. Er ist zielstrebig, arrogant, gefühlskalt und er betrügt seine Frau. Nichts erscheint ihm wichtiger als der Erfolg im Job, der Aufstieg zum Vorstandsvorsitzenden. Toni ist für ihn nur noch Mittel zum Zweck - er braucht eine "glückliche" Ehefrau, um den Sprung in den Vorstandsvorsitz zu schaffen. Georg ist mir sofort unsympathisch gewesen - was ja auch klar ist.
Karoline ist Georgs Geliebte. Eigentlich ist sie mit dem Vorstandsmitglied Tom verlobt, der optisch ganz anders als Georg ist. Sie ist arrogant und siegessicher, doch sie sieht immer perfekt aus. Sie ist sehr unterkühlt.
Schreibstil:
Die Geschichte wird aus Sicht eines Betrachters geschrieben. Es ist schon einfach geschrieben, wobei ich doch finde, dass an einigen Stellen der Tiefgang fehlt.
Kritik:
Es ist schwer, zu dem Buch etwas zu sagen. Ich war immer hin- und hergerissen. Manche Kapitel sind echt gut und witzig. Andere wiederum erscheinen langweilig. Es schwankt. Mir fehlt auch der Tiefgang in diesem Buch. Vieles erscheint etwas oberflächig.
Die Handlung ist gut, die Idee witzig.
Fazit:
Es ist definitiv kein Knüller. Es liest sich so dahin, ohne überragend gut oder schlecht zu sein.
Sonnen:
Form: Gebundene Ausgabe
Verlag: Diana Verlag
ISBN-10: 9783453290907
ISBN-13: 978-3453290907
Preis: 14,95€
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Serie: keine
Erste Sätze: "Heute war es also so weit. Hier, am Rande des Poloturniers: das erste Zusammentreffen, seit sie von der Affäre wusste. Vor 48 Stunden hatte Antonia, die von allen nur Toni genannt wurde, ihren Mann mit der Handyrechnung konfrontiert. Ausgerechnet eine Handyrechnung. Wie billig, wie abgeschmackt, wie dumm von ihm."
Worum geht's?
Toni und Georg - ein Ehepaar. Karoline - die Geliebte. Und eine Abmachung zwischen dem Ehepaar.
Georg liebt Karoline, die andere. Toni erhält Schweigegeld dafür, dass sie 4 Monate lang die ergebene Ehefrau spielt. Doch Toni will nicht glauben, dass die 4 Jahre Ehe mit Georg alles gewesen sein soll. Für 25.000€ soll Toni die glückliche Ehefrau spielen und stillschweigend akzeptieren, dass ihr Mann eine Geliebte hat - für 4 Monate, bis Georg zum Vorstandsvorsitzenden gewählt wird. Auch wenn Toni eine Frau ist, die ihren Job als Innenarchitektin und die Unabhängigkeit liebt, ist sie tief erschüttert, als sie dieses kaltherzige Angebot von Georg erhält. Doch sie willig vorerst ein. Als sie dann merkt, dass Geld allein nicht glücklich macht, will sie um Georg kämpfen. Sie liebt ihn - trotz Affäre und dem unmoralischen Angebot. So versucht sie alles, um ihn daran zu erinnern und kämpft auf sehr ungewöhnliche, aber witzige Weise um ihre Ehe...
Das sage ich:
Cover/Gestaltung:
Das angepinnte, zerknitterte Papier-Herz ist sehr passend. Alles in allem: Ein schönes Cover, das auf mich ansprechend wirkt.
Charaktere:
Antonia, von allen eigentlich nur Toni genannt, spielt die Hauptrolle in dem Buch. Sie ist eine erfolgreiche Innenarchitektin, sie liebt ihren Job und ihre Unabhängigkeit. Sie glaubt an die glückliche Ehe, eine Familiengründung. Als sie dann von der Affäre ihres Mannes erfährt, gerät ihr Leben außer Kontrolle. Toni will ihren Mann zurück, sie liebt ihn noch. Ihr ganzes Leben steht Kopf. Sie schlägt das Angebot zur Partnerschaft in dem Architekturbüro aus und landet auf der Straße - mit dem Ziel sich voll und ganz um die Rückeroberung Georgs zu kümmern. Sie ändert ihren Stil und verändert sich. Sie wird zum Racheengel. Eigentlich sollte diese Figur wohl der Sympathiepunkt in dem Buch sein, was bei mir jedoch nicht der Fall war.
Georg ist Tonis Ehemann - seit 4 Jahren. Er stammt aus einer armen Familie. Mit Toni zusammen stieg er im Wirtschaftskonzern auf. Er ist zielstrebig, arrogant, gefühlskalt und er betrügt seine Frau. Nichts erscheint ihm wichtiger als der Erfolg im Job, der Aufstieg zum Vorstandsvorsitzenden. Toni ist für ihn nur noch Mittel zum Zweck - er braucht eine "glückliche" Ehefrau, um den Sprung in den Vorstandsvorsitz zu schaffen. Georg ist mir sofort unsympathisch gewesen - was ja auch klar ist.
Karoline ist Georgs Geliebte. Eigentlich ist sie mit dem Vorstandsmitglied Tom verlobt, der optisch ganz anders als Georg ist. Sie ist arrogant und siegessicher, doch sie sieht immer perfekt aus. Sie ist sehr unterkühlt.
Schreibstil:
Die Geschichte wird aus Sicht eines Betrachters geschrieben. Es ist schon einfach geschrieben, wobei ich doch finde, dass an einigen Stellen der Tiefgang fehlt.
Kritik:
Es ist schwer, zu dem Buch etwas zu sagen. Ich war immer hin- und hergerissen. Manche Kapitel sind echt gut und witzig. Andere wiederum erscheinen langweilig. Es schwankt. Mir fehlt auch der Tiefgang in diesem Buch. Vieles erscheint etwas oberflächig.
Die Handlung ist gut, die Idee witzig.
Fazit:
Es ist definitiv kein Knüller. Es liest sich so dahin, ohne überragend gut oder schlecht zu sein.
Sonnen:
Samstag, 9. Juli 2011
{Rezension} Kerstin Gier - "Rubinrot"
Seiten: 345 Seiten
Form: Gebundene Ausgabe
Verlag: Arena
ISBN-10: 9783401063348
ISBN-13: 978-3401063348
Preis: 15,95€
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Serie: Liebe geht durch alle Zeiten 1
Worum geht's?
Klappentext: "Manchmal ist es ein echtes Kreuz, in einer Familie zu leben, die jede Menge Geheimnisse hat. Der Überzeugung ist zumindest die 16-jährige Gwendolyn. Bis sie sich eines Tages aus heiterem Himmel im London um die letzte Jahrhundertwende wiederfindet. Und ihr klar wird, dass ausgerechnet sie das allergrößte Geheimnis ihrer Familie ist. Was ihr dagegen nicht klar ist: Dass man sich zwischen den Zeiten möglichst nicht verlieben sollte. Denn das macht die Sache echt recht kompliziert!
Das sage ich:
Cover/Gestaltung:
Ich finde das Cover echt witzig gestaltet. Das Schwarz auf dem schönen Rosa und die Ranken - einfach witzig. Innen findet man dann "rubinrote" Seitenzahlen und Kapitelnummern. Das finde ich auch ganz toll, denn sonst ist ja in den Büchern meist schwarz/weiß gehalten.
Außerdem gibts ein rotes Lesebändchen. Das Lesezeichen kann also man eine Weile pausieren ;)
Charaktere:
Den Hauptcharakter bildet natürlich die 16-jährige Gwendolyn. Sie ist etwas tollpatschig, witzig und so typisch für eine 16Jährige. Sie hat einige Ecken und Kanten. Schon nach den ersten Seiten mochte ich den Charakter total. Dass sie Geister sehen kann, kam mir am Anfang des Buches irgendwie etwas "suspekt" vor, doch man gewöhnt sich dran, zumal sie es nicht sooo häufig mit einem Geist zu tun bekommt. Der Charakter ist echt schön ausgebildet, sodass man mit Gwendolyn mitleidet. Sie ist die 12. im Kreis der 12, der Rubin. Erstaunlich gut steckt sie das plötzliche Zeitspringen weg, doch sie spürt eine Abneigung gegen den Orden, sodass sie der "tägliche Besuch" im Orden nervt. Doch dort ist auch Gideon, ein hübscher, attraktiver, junger Mann mit dem sie ihre Zeitsprünge durchführen muss... Natürlich kann man sich in solch einen Typen nicht "nicht verlieben"...
Charlotte ist ihre Gwendolyns Cousine. Sie wurde ihr ganzes Leben auf die Zeitreisen vorbereitet und soll das Zeitreise-Gen haben, da sie am errechneten Tag geboren wurde. Sie denkt, sie ist etwas besonderes, hält sich für etwas besseres. Ein sehr unsympathischer Charakter. Wenn man dann einige Kommentare von ihr gegenüber Gwendolyn liest, denkt man einfach nur "blöde Kuh". Sie ist das komplette Gegenteil von Gwendolyn, hat keinerlei Fehler oder Macken. Und eben deshalb wirkt der Charakter auch so unsympathisch. Als Charlotte dann noch erfährt, dass nicht sie die "Auserwählte" ist, sondern Gwendolyn das Zeitreise-Gen hat, steht sie kurz vor einem Nervenzusammenbruch.
Gideon ist ein junger, gutaussehender Zeitreisender. Der 11. im Kreis der 12, der Diamant. Als Mitglied der Familie de Villiers ist er schon sein ganzes Leben auf das Zeitreisen ausgebildet worden. Zusätzlich zu seinem tollen Aussehen kann er auch "alles", angefangen beim Geige spielen über Polo usw. Seine Mission ist es den Chronographen zu vervollständigen, also von allen Zeitreisenden, Mitgliedern des Kreises der 12, Bluttropfen zu sammeln. Der Charakter ist so vollkommen in Zwei geteilt. Einerseits ist Gideon total arrogant, überheblich, dominant. Andererseits kann er wahnsinnig charmant, hilfsbereit und mitfühlend sein, z.B. als er die weinende, verzweifelte Gwendolyn tröstet. Dementsprechend war ich auch gegenüber diesem Charakter sehr zweigeteilt, mal erschien er total unsympathisch und mal war er echt nett.
Leslie ist die beste Freundin von Gwendolyn. Offiziell darf niemand von dem Orden und dem Zeitreisegen wissen, doch Leslie ist durch Gwendolyn bestens informiert und versucht zu helfen, wo sie kann. Sie recherchiert über Personen des Ordens, hat immer ein offenes Ohr für Gwendolyn. Ihr großer Traum: Ein eigenes Detektiv-Büro eröffnen.
Grace ist die Mutter von Gwendolyn (und ihren Geschwistern Nick und Caroline). Sie verheimlichte, dass Gwendolyn als Frühgeburt an dem Tag zur Welt kam, an dem der Träger des 12. Zeitreise-Gens geboren wird. Sie hoffte dadurch für Gwendolyn eine "normale" Kindheit ermöglichen zu können, ohne permanent auf die Zeitreisen getrimmt zu werden. Dieser Charakter kommt größtenteils sehr sympathisch herüber. Manchmal jedoch habe ich über ihre Beweggründe nachgedacht und gezweifelt. Aber alle Menschen machen Fehler, oder?
Glenda ist Gwendolyns Tante, Charlottes Mutter, Graces Schwester. Eine unausstehliche Person, die denkt, dass Gwendolyn ihrer Tochter etwas weggenommen hätte. Sie ist ebenso wie Charlotte sehr arrogant und überheblich.
Das waren die Hauptcharaktere. Nebencharaktere sind auch noch einige vorhanden, wie beispielsweise die Klassenkameraden, Gwendolyns Großtante, ihre Geschwister und die Mitglieder des Ordens, z.B. Falk de Villier und Mr. Bernhard.
Schreibstil:
Das Buch ist in der Ich-Form geschrieben, aus der Sicht von Gwendolyn. Es ist sehr einfach und flüssig geschrieben. Es liest sich ganz schnell.
Kritik:
Es handelt sich um wirklich leichte Sommerliteratur. Ideal zum Lesen am Strand.
Typisch für die Autorin ist natürlich auch der Witz. An einigen Stellen kann man wirklich toll lachen.
Das Buch ist - meiner Meinung nach - in einem perfekten Maß an Tiefe geschrieben. Es ist nicht oberflächig, aber auch nicht zu tiefgründig - wobei diese ganze Zeitreise-"Sache" ja schon etwas kompliziert ist. Dadurch geht es beim Lesen sehr flott voran.
Es handelt sich dabei um ein Jugendbuch, wobei ich das nicht auf "Jugend" beschränken würde. Es ist wirklich was für Jung und "Alt".
Fazit:
Ein ideales Buch für den Sommer, im Garten oder am Strand. Witzig, flott und einfach!
Sonnen:
Form: Gebundene Ausgabe
Verlag: Arena
ISBN-10: 9783401063348
ISBN-13: 978-3401063348
Preis: 15,95€
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Serie: Liebe geht durch alle Zeiten 1
Erste Sätze (Kapitel 1): "Montagmittag in der Schul-Cafeteria spürte ich es zum ersten Mal. Für einen Monat hatte ich ein Gefühl im Bauch wie auf der Achterbahn, wenn man von der höchsten Stelle bergab rast."
Worum geht's?
Klappentext: "Manchmal ist es ein echtes Kreuz, in einer Familie zu leben, die jede Menge Geheimnisse hat. Der Überzeugung ist zumindest die 16-jährige Gwendolyn. Bis sie sich eines Tages aus heiterem Himmel im London um die letzte Jahrhundertwende wiederfindet. Und ihr klar wird, dass ausgerechnet sie das allergrößte Geheimnis ihrer Familie ist. Was ihr dagegen nicht klar ist: Dass man sich zwischen den Zeiten möglichst nicht verlieben sollte. Denn das macht die Sache echt recht kompliziert!
Das sage ich:
Cover/Gestaltung:
Ich finde das Cover echt witzig gestaltet. Das Schwarz auf dem schönen Rosa und die Ranken - einfach witzig. Innen findet man dann "rubinrote" Seitenzahlen und Kapitelnummern. Das finde ich auch ganz toll, denn sonst ist ja in den Büchern meist schwarz/weiß gehalten.
Außerdem gibts ein rotes Lesebändchen. Das Lesezeichen kann also man eine Weile pausieren ;)
Charaktere:
Den Hauptcharakter bildet natürlich die 16-jährige Gwendolyn. Sie ist etwas tollpatschig, witzig und so typisch für eine 16Jährige. Sie hat einige Ecken und Kanten. Schon nach den ersten Seiten mochte ich den Charakter total. Dass sie Geister sehen kann, kam mir am Anfang des Buches irgendwie etwas "suspekt" vor, doch man gewöhnt sich dran, zumal sie es nicht sooo häufig mit einem Geist zu tun bekommt. Der Charakter ist echt schön ausgebildet, sodass man mit Gwendolyn mitleidet. Sie ist die 12. im Kreis der 12, der Rubin. Erstaunlich gut steckt sie das plötzliche Zeitspringen weg, doch sie spürt eine Abneigung gegen den Orden, sodass sie der "tägliche Besuch" im Orden nervt. Doch dort ist auch Gideon, ein hübscher, attraktiver, junger Mann mit dem sie ihre Zeitsprünge durchführen muss... Natürlich kann man sich in solch einen Typen nicht "nicht verlieben"...
Charlotte ist ihre Gwendolyns Cousine. Sie wurde ihr ganzes Leben auf die Zeitreisen vorbereitet und soll das Zeitreise-Gen haben, da sie am errechneten Tag geboren wurde. Sie denkt, sie ist etwas besonderes, hält sich für etwas besseres. Ein sehr unsympathischer Charakter. Wenn man dann einige Kommentare von ihr gegenüber Gwendolyn liest, denkt man einfach nur "blöde Kuh". Sie ist das komplette Gegenteil von Gwendolyn, hat keinerlei Fehler oder Macken. Und eben deshalb wirkt der Charakter auch so unsympathisch. Als Charlotte dann noch erfährt, dass nicht sie die "Auserwählte" ist, sondern Gwendolyn das Zeitreise-Gen hat, steht sie kurz vor einem Nervenzusammenbruch.
Gideon ist ein junger, gutaussehender Zeitreisender. Der 11. im Kreis der 12, der Diamant. Als Mitglied der Familie de Villiers ist er schon sein ganzes Leben auf das Zeitreisen ausgebildet worden. Zusätzlich zu seinem tollen Aussehen kann er auch "alles", angefangen beim Geige spielen über Polo usw. Seine Mission ist es den Chronographen zu vervollständigen, also von allen Zeitreisenden, Mitgliedern des Kreises der 12, Bluttropfen zu sammeln. Der Charakter ist so vollkommen in Zwei geteilt. Einerseits ist Gideon total arrogant, überheblich, dominant. Andererseits kann er wahnsinnig charmant, hilfsbereit und mitfühlend sein, z.B. als er die weinende, verzweifelte Gwendolyn tröstet. Dementsprechend war ich auch gegenüber diesem Charakter sehr zweigeteilt, mal erschien er total unsympathisch und mal war er echt nett.
Leslie ist die beste Freundin von Gwendolyn. Offiziell darf niemand von dem Orden und dem Zeitreisegen wissen, doch Leslie ist durch Gwendolyn bestens informiert und versucht zu helfen, wo sie kann. Sie recherchiert über Personen des Ordens, hat immer ein offenes Ohr für Gwendolyn. Ihr großer Traum: Ein eigenes Detektiv-Büro eröffnen.
Grace ist die Mutter von Gwendolyn (und ihren Geschwistern Nick und Caroline). Sie verheimlichte, dass Gwendolyn als Frühgeburt an dem Tag zur Welt kam, an dem der Träger des 12. Zeitreise-Gens geboren wird. Sie hoffte dadurch für Gwendolyn eine "normale" Kindheit ermöglichen zu können, ohne permanent auf die Zeitreisen getrimmt zu werden. Dieser Charakter kommt größtenteils sehr sympathisch herüber. Manchmal jedoch habe ich über ihre Beweggründe nachgedacht und gezweifelt. Aber alle Menschen machen Fehler, oder?
Glenda ist Gwendolyns Tante, Charlottes Mutter, Graces Schwester. Eine unausstehliche Person, die denkt, dass Gwendolyn ihrer Tochter etwas weggenommen hätte. Sie ist ebenso wie Charlotte sehr arrogant und überheblich.
Das waren die Hauptcharaktere. Nebencharaktere sind auch noch einige vorhanden, wie beispielsweise die Klassenkameraden, Gwendolyns Großtante, ihre Geschwister und die Mitglieder des Ordens, z.B. Falk de Villier und Mr. Bernhard.
Schreibstil:
Das Buch ist in der Ich-Form geschrieben, aus der Sicht von Gwendolyn. Es ist sehr einfach und flüssig geschrieben. Es liest sich ganz schnell.
Kritik:
Es handelt sich um wirklich leichte Sommerliteratur. Ideal zum Lesen am Strand.
Typisch für die Autorin ist natürlich auch der Witz. An einigen Stellen kann man wirklich toll lachen.
Das Buch ist - meiner Meinung nach - in einem perfekten Maß an Tiefe geschrieben. Es ist nicht oberflächig, aber auch nicht zu tiefgründig - wobei diese ganze Zeitreise-"Sache" ja schon etwas kompliziert ist. Dadurch geht es beim Lesen sehr flott voran.
Es handelt sich dabei um ein Jugendbuch, wobei ich das nicht auf "Jugend" beschränken würde. Es ist wirklich was für Jung und "Alt".
Fazit:
Ein ideales Buch für den Sommer, im Garten oder am Strand. Witzig, flott und einfach!
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